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Beeindruckendes Comeback

Vor dem gestrigen Kampftag waren die Teams von Speyer, Offenbach und Heidelberg-Mannheim punktlos. Es gelang allen 3 Teams jedoch, jeweils einen Punkt zu erkämpfen und somit blieb die Tabelle unverändert. Mit jeweils einem Punkt belegen Speyer, die Judofighters Rhein-Neckar und Offenbach die Plätze 7, 8 und 9.

In Offenbach lief es für die Judofighters anfangs nicht so gut und es stand zur Halbzeit 5-2 für Samurai Offenbach. Umso bewundernswerter ist es, dass am Ende das Unentschieden stand, worauf Kämpfer, Betreuer und Trainer mindestens so stolz sein können, wie über einen glatten Sieg. Der Kampfeswille der Judofighters machte gestern ihrem Namen alle Ehre!!!

Sicherlich hatte das geschickte Umbesetzen der Gewichtsklassen einen großen Anteil am Unentschieden. Nach dem Regelwerk müssen in der Rückrunde in jeder Mannschaft 3 Gewichtsklassen mit anderen, neuen Kämpfern besetzt werden.

In der Gewichtsklasse -73 kg verlor Dennis Klein in der Hinrunde gegen Leon Ehmig mit Ippon. In der Rückrunde besetzten beide Teams neu und Pascal Bruckmann konnte gegen Lorenz Fuchs den Punkt mit Ippon im Boden für die Judofighters holen.

Die Gewichtsklasse -81 kg ging in der Hinrunde mit einem Ippon von David Tsokouris gegen Finn Seeger an Offenbach. Auch hier wurde umgestellt und in der Rückrunde kämpfte Jannis Hill gegen Gerber und konnte, ebenfalls im Bodenkampf, diesen Punkt für die Judofighters holen.

Im Schwergewicht gingen beide Punkte an Offenbach, denn weder Sascha Barth noch Mirco Ohl konnten gegen Kamil Grabowski punkten.

-66 kg musste sich Felix Stasch in der Hinwunde Fabian Kühn mit Ippon geschlagen geben. In der Rückrunde wurde die Gewichtsklasse von Heidelberg/Mannheim mit Jonas Mollet neu besetzt und Jonas konnte Kühn mit 2 Wazari besiegen und so die Judofighters mit 6:5 schon ziemlich nahe an Offenbach heranbringen.

Während Tobias Diehl in der Gewichtsklasse -90kg in der Hinrunde gegen Markus Seifert mit 2 Wazari den Punkt für die Judofoghters holte, bekam er es in der Rückrunde mit Tsokounis zu tun, der von 81kg auf 90 kg hochgesetzt wurde. Tsokounis konnte Tobi mit Ippon besiegen und es hieß jetzt wieder 2 Punkte Vorsprung für Offenbach, 7:5.

Nun stand als nächstes die Gewichtsklasse -100kg auf dem Programm. In der Hinrunde musste Jannis Hill hier den Punkt gegen Felix Herbst mit Ippon abgeben. Nun kämpfte Finn Seeger gegen den gleichen Offenbacher Kämpfer. Der Kampf war an Spannung kaum zu überbieten und Finn musste in die Verlängerung. Dort konnte Finn eine Bodensituation nutzen und Herbst in einen Haltegriff nehmen. Unter tosendem Geschrei der Mannschaftskollegen holte Finn den Punkt zum 7:6.

So wäre es an Jan Mollet gewesen, gegen den neu eingewechselten Andreas Fischer um das Unentschieden zu kämpfen. In der Hinrunde hatte Jan mit 3 Strafen gegen Miles Smith gewonnen. Aber Fischer hob völlig überraschend die Hand und gab die Begegnung kampflos ab. So war das Unentschieden sicher.

Am Ende lautete das Ergebnis also 7:7, in der Unterbewertung 70:67 und die Punkte wurden unter Offenbach und Heidelberg/Mannheim aufgeteilt.

Eine saustarke kämpferische Leistung, die alle Kämpfer, Trainer, Betreuer und mitgereiste Fans begeisterte und stolz machte. Stefan Saueressig betont, dass das Team gestern zeigte, dass Aufgeben keine Option ist, auch wenn so mancher nach dem 5:2 Rückstand wohl keinen Blumentopf mehr auf einen gewinn gegeben hätte. Carmen Bruckmann sagte, dass das team gestern gezeigt hat, dass es auch mit einem deutlichen Rückstand umgehen kann und das unglaubliche Unentschieden zeige, dass das Team in der 1. Bundesliga angekommen sei und es auch verdiene, dort zu bleiben. Sie bedankte sich bei allen Kämpfern, die auf der Matte standen und allen anderen die bereit standen und nicht zum Einsatz gekommen sind. Teilweise musste viel Gewicht gemacht werden und mit so einem Einsatz habe das Team allen Unterstützern und Sponsoren gezeigt, dass sie es wert sind.

Das sagt wohl alles!!!

Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Team, ihr seid super!!!!

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